Verwaltung nach dem Wohnungseigentumsgesetz

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft stellt in gewisser Weise eine Zwangsehe all jener, welche Eigentum an einem gemeinsamen Wohnobjekt erworben haben, dar. Die Regeln dieser Ehe sind verbindlich für alle Eigentümer im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) festgelegt.

Unstimmigkeiten gibt es mitunter allerdings über die Auslegung dieser Regeln. Außerdem hat jeder einzelne Eigentümer neben dem Gesamtinteresse einer bestmöglichen Bewirtschaftung und nachhaltigen Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums zusätzlich ein Einzelinteresse, welches sich ausschließlich auf sein Sondereigentum, sprich auf seine Wohnung, seinen Keller- oder Bodenraum oder auf seinen Kfz-Stellplatz bezieht.

Wozu braucht es einen Verwalter?

Genau hier setzt die Aufgabe des WEG-Verwalters an: Ihm obliegt es, teils widerstrebende Einzel- und Gemeinschaftsinteressen sinnvoll zusammenzuführen und Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinschaft zu schlichten oder gleich im Ansatz zu verhindern. Hierfür muß er als neutraler Sachwalter Beschlüsse herbeiführen und durchsetzen, welche von der überwiegenden Mehrheit der Eigentümer als sinnvoll und notwendig angesehen werden.

Daß dies ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen der Gemeinschaft und ihrem Verwalter erfordert, versteht sich. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Eigentümer dem WEG-Verwalter mit seiner Bestellung Immobilienvermögen anvertrauen, welches bei einer großen Wohnanlage durchaus einem zweistelligen Millionenbetrag entsprechen kann.

Die Kunst der richtigen Verwalterwahl

Vor diesem Hintergrund verwundert es immer wieder, mit welcher Blauäugigkeit Eigentümer und Verwaltungsbeiräte mitunter an die Wahl ihres WEG-Verwalters herangehen. Die Frage, ob der eine Anbieter seine Leistungen für ein oder zwei Euro mehr pro Monat als der andere anbietet, scheint oft wichtiger zu sein als Seriosität und Leistungsfähigkeit der Firma, die man anspricht.

Mangelt es aber an letzteren, erweist sich die "Ersparnis" in ausnahmslos jedem Fall als teures Lehrgeld. Und zwar in zweifacher Hinsicht:

Zum einen kann eine durch Inkompetenz oder Gleichgültigkeit des Verwalters gegenüber den Interessen der Gemeinschaft heruntergewirtschaftete Anlage nur mit erheblichem Aufwand wieder saniert werden. Insbesondere dann, wenn der Verwalter den gleichen Standard, den er bei der Betreuung der Anlage bietet, auch für die Mieterstruktur eines Hauses ansetzt. (Dies gilt im üblichen Fall, dass der WEG-Verwalter bei Fremdnutzung der Wohnungen für die Mehrheit der Eigentümer auch die Sondereigentumsverwaltung durchführt).

Zum anderen ist Inkompetenz immer auch mit mangelndem Kostenbewusstsein des Verwalters verbunden: Falsche Verträge, lasche Kontrolle von Handwerkerleistungen und -rechungen, unterbleibende Einsprüche gegen zu hohe kommunale Gebühren, inkonsequent eingetriebene Wohngeldschulden etc. etc. summieren sich in der Summe zu einer zusätzlichen Wohngeldbelastung, welche die "eingesparten" Verwaltergebühren um ein Vielfaches übersteigen.

Sie hiervor zu bewahren und Ihnen kompetenter und professioneller Partner zu sein, sehen wir als unsere Hauptaufgabe. Die Verwaltung nach dem WEG ist klar die Kernkompetenz unserer Firma.

Über uns

Wir verwalten Wohnanlagen jeder Größe im Großraum Hamburg/Lübeck , ab einer Größe von 10 Wohneinheiten auch außerhalb des Großraumes Hamburg. Als in Hamburg ansässige Firma natürlich vorwiegend in Norddeutschland.

Der Geschäftsführer und Namensgeber unseres Unternehmens, Herr Dr. Roland Mock, ist von Beruf Finanzkaufmann und hat bereits vor Gründung der Hausverwaltung als Angestellter und im eigenen Auftrag aus organisatorischer und kaufmännischer Sicht Immobilienprojekte betreut.

Das ebenfalls notwendige technische und juristische know how ist sowohl im eigenen Haus als auch bei unseren festen Kooperationspartnern vorhanden. Dies sind Handwerker, Architekten, Rechtsanwälte und Makler, mit denen wir teils seit vielen Jahren zusammenarbeiten.
Wir mögen Kontinuität und Verlässlichkeit, und daher gibt es in unserer Firma für jeden Geschäftsbereich einen festen Ansprechpartner.

Haben Sie als Immobilienbesitzer hingegen das Gefühl, gegenwärtig nicht optimal betreut zu sein, steht demnächst ein Verwalterwechsel an oder brauchen Sie zunächst vielleicht nur einen fachlichen Rat: Scheuen Sie sich nicht, uns anzurufen oder uns eine e-mail zuzusenden. Es verpflichtet Sie zu nichts und ist für beide Seiten völlig unverbindlich. Vielleicht ist es aber auch der Beginn einer langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit.